Bibliografie

Detailansicht

Liebe in Zeiten der Einsamkeit

Drei Essays über Begehren und Trieb
Verhaeghe, Paul
Turia & Kant Verlag
ISBN/EAN: 9783851325638
Umbreit-Nr.: 5962269

Sprache: Deutsch
Umfang: 239 S.
Format: 1.3 x 20 x 12 cm
Einband: kartoniertes Buch

Erschienen am 15.10.2017
€ 22,00
(inklusive MwSt.)
Lieferbar
  • Zusatztext
    • Der Psychoanalytiker Verhaeghe wirft in diesem Buch, das nun wieder lieferbar ist, einen Blick auf den Alltag der Geschlechtsbeziehungen und stellt die Frage, wie sich dieser zu dem verhält, was er aus der psychoanalytischen Praxis und ihren Theorien kennt. Themen wie Weiblichkeit, Männlichkeit, Leidenschaft, Einsamkeit, Sex und Tod werden als vielschichtige Phänomene wahrgenommen. Kulturelle Prozesse kommen hinzu, wie z. B. der Zerfall patriarchalisch-monotheistischer Autoritätsverhältnisse (und damit der Zerfall der Funktion des Vaters) oder die Entstehung eines neuen, perversen Über-Ichs: statt dass es Lust einschränkt, macht es diese zum absoluten Gebot. Die Analyse der Geschlechtsverhältnisse ist nicht ohne breit angelegte Analyse der Kultur, hier explizit unserer westlichen Kultur, zu leisten.
  • Autorenportrait
    • Paul Verhaeghe ist ordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Gent und hat den Lehrstuhl für Psychoanalyse und Beratungspsychologie inne. Er hat acht Bücher und über zweihundert Aufsätze veröffentlicht. Seit 2000 liegt sein Forschungsschwerpunkt auf dem Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf psychologische und psychiatrische Störungen.
Der Psychoanalytiker Verhaeghe wirft in diesem Buch, das nun wieder lieferbar ist, einen Blick auf den Alltag der Geschlechtsbeziehungen und stellt die Frage, wie sich dieser zu dem verhält, was er aus der psychoanalytischen Praxis und ihren Theorien kennt. Themen wie Weiblichkeit, Männlichkeit, Leidenschaft, Einsamkeit, Sex und Tod werden als vielschichtige Phänomene wahrgenommen. Kulturelle Prozesse kommen hinzu, wie z. B. der Zerfall patriarchalisch-monotheistischer Autoritätsverhältnisse (und damit der Zerfall der Funktion des Vaters) oder die Entstehung eines neuen, perversen Über-Ichs: statt dass es Lust einschränkt, macht es diese zum absoluten Gebot. Die Analyse der Geschlechtsverhältnisse ist nicht ohne breit angelegte Analyse der Kultur, hier explizit unserer westlichen Kultur, zu leisten.
Lädt …