Bibliografie

Detailansicht

In deinen Armen tanzt mein Herz

ISBN/EAN: 9783930041435
Umbreit-Nr.: 1200659

Sprache: Deutsch
Umfang: 360 S.
Format in cm: 3.2 x 18.8 x 12
Einband: gebundenes Buch
Lesealter: 16-99 J.

Erschienen am 08.11.2004
€ 19,90
(inklusive MwSt.)
Nachfragen
  • Zusatztext
    • Auf den ersten Blick sind die Bennetts eine ganz normale Familie. Doch schnell wird klar, dass sie einander wenig zu sagen haben. Private Dinge behält man für sich. Allein der berufliche Erfolg zählt. Als Luce aus der Reihe tanzt, sich in eine Frau verliebt und ihren künstlerischen Ambitionen nachgeht, statt in die Fußstapfen ihres Vaters, eines renommierten Chirurgen, zu treten, ist die stumme Missbilligung fast greifbar. Doch Luce verfolgt ihren Weg und steht bald kurz vor ihrem künstlerischen Durchbruch. Ihre Schwester Mead ist zwar Ärztin geworden, nimmt sich jedoch eine Auszeit und reist nach Afrika. Am Fuße des Kilimandscharo begegnet sie einer alten Liebe wieder. Und stößt auf Bilder ihrer Schwester Luce. Als plötzlich ein lange gehütetes Geheimnis ans Licht kommt, nimmt das Leben der beiden Schwestern und ihrer Mutter Elizabeth eine entscheidende Wende.

  • Autorenportrait
    • Cynthia Kear hat Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft studiert. Als gebürtige New Yorkerin lebt sie heute in San Francisco und schreibt neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit an ihrem zweiten Roman.
  • Leseprobe
    • Luce hatte nie darauf gedrängt, dass Mead sich ihr und Tommy anschloss, aber sie schien auch nie etwas dagegen zu haben. Jetzt, als sie Jahre später darüber nachsann, fragte Mead sich, ob Tommy ein notwendiger Abgesandter gewesen war - zwischen Luce und Mead, zwischen Luce und ihren Eltern. Tommys charmant-flapsige Art gewährte ihm Aufnahme in diese kühle Familie. Er glättete ihre Kanten, durchstach ihre Schutzhüllen mit seiner Gutgelauntheit, seiner Wärme. Wenn er mit ihnen zusammen war, dann glaubten sie manchmal, die Wärme sei ihnen eigen. Mead und Tommy saßen noch in der Küche, lange nachdem alle anderen zu Bett gegangen waren, und redeten miteinander bis zum frühen Morgen. Zu reden, wirklich miteinander zu reden schien gegen ein ungeschriebenes Gesetz zu verstoßen. Doch er bekam es aus ihr heraus - in wen sie verliebt war, wie es war, die Jüngste zu sein, was sie später werden wollte. Mit ihm konnte sie über alles sprechen. Selbst über Luce. Warum, fragte Mead sich, habe ich Luces Gemälde nie gesehen? Zum ersten Mal überlegte sie, wie es Luce bei den jährlichen Familienzusammenkünften ergangen sein mochte, bei denen nie ein Wort zum Thema Kunst, zu ihrer Karriere gefallen war. Dass Luces Privatleben nicht thematisiert wurde, war nicht überraschend. In ihrer Familie erzählten sie einander nichts Persönliches. Immer wie auf rohen Eiern, seufzte Mead, immer auf Armeslänge. Doch jetzt wollte sie mehr über Luce wissen - was sie malte, warum sie nach San Francisco gezogen war. Wie kommt es, fragte Mead sich verblüfft, dass es solch eine Kluft zwischen uns gibt?
Lädt …