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Schulbildung und -politik im Spannungsfeld von Kontinuität und Wandel

Eine Analyse der Hamburger Schul- und Bildungsgeschichte vom Ende des Ersten Weltkrieges bis 1968
ISBN/EAN: 9783638724951
Umbreit-Nr.: 8539584

Sprache: Deutsch
Umfang: 64 S.
Format in cm: 0.5 x 21 x 14.8
Einband: kartoniertes Buch

Erschienen am 21.08.2007
Auflage: 4/2007
€ 27,95
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  • Zusatztext
    • Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 2, Universität Hamburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar Neuzeit: Vom Wiederaufbau zur modernen Metropole, Hamburg in den 1950er und 60er Jahren, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Themen Schule und Bildung haben seit dem Aufdecken ihrer Mängel durch die Ergebnisse der PISA-Studie wieder Platz auf der Agenda der öffentlichen Fragen in Deutschland gefunden. Kaum einem Experten fällt es derzeit schwer, Schwächen des Schul- und Bildungssystems aufzuzählen, aber über Lösungsmöglichkeiten wird zum Teil heftig gestritten. Wenn wir uns heute diesem Problem stellen müssen, sollten wir nicht übersehen, dass es in der Vergangenheit immer ähnliche Probleme gab, die Reformen oder gar Systemwechsel mit sich brachten. Nichts bleibt auf die Dauer so, wie es ist, sondern bedarf der Veränderung und des Wandels. Diese historische Arbeit befasst sich mit gerade diesen Veränderungen. Es wird in der Hamburger Geschichte ab 1918 nach Wendepunkten, Reformen und Kontinuitäten in der Schulpolitik gesucht. Wie sahen diese Zeitpunkte der Hamburger Schulgeschichte aus? Aus welchen Gründen kam es zu Veränderungen und welche Diskussionen gab es darum? Dies ist der erste Teil der historischen Aufarbeitung. Der zweite Teil beinhaltet die Frage nach der Erziehung in der Schule. Welche Erziehungsziele hatte die Schule der Weimarer Republik, die Schule im Nationalsozialismus, sowie in der Nachkriegszeit bzw. frühen Bundesrepublik? Wozu wollte man die Schüler erziehen? - Zu kritisch urteilenden Demokraten, oder vaterlandstreuen Anhängern der politisch Herrschenden? Exemplarisch wird dies am Geschichtsunterricht, an dessen Zielen, Methoden und Vorgaben durch seine Didaktik untersucht. Es wird versucht, einen Überblick über die oben angesprochenen Themen mithilfe eines thematischen Längsschnittes zu geben. Das diachrone Verfahren beginnt nach Kriegsende 1918 und schließt Ende der 1960er Jahre. Dabei wird auf die Zeit und Folgen der deutschen Kulturrevolution von 1968, die noch einmal gravierende Veränderung in der Mentalität der deutschen Gesellschaft auch bzgl. der Schule brachte, nicht mehr eingegangen. Auch mussten sich die Autoren auf bestimmte Schulformen beschränken. Behandelt wird ausschließlich das staatliche Schulsystem mit der Grund-, Volks-, und Mittelschule, sowie teilweise auch dem Gymnasium. Die Quellengrundlage bilden u.a. Zeitungsartikel, Protokolle von Bürgerschaftssitzungen und Hamburger Richtlinien und Lehrpläne für die Erziehung und den Unterricht.

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