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50+1 im Abstiegskampf?

eBook - Der Grundsatz der §§ 16 c Ziff. 3 DFB-Satzung/8 Ziff. 3 DFL-Satzung im Lichte des AEUV, Besonderes Verwaltungsrecht
ISBN/EAN: 9783829313971
Umbreit-Nr.: 5642620

Sprache: Deutsch
Umfang: 164 S., 0.29 MB
Format in cm:
Einband: Keine Angabe

Erschienen am 21.09.2018
Auflage: 1/2018


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Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen
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  • Zusatztext
    • Entgegen des gängigen Sprachgebrauchs sind die meisten deutschen Profifußballklubs nicht mehr als Vereine im rechtlichen Sinne organisiert, sondern als Kapitalgesellschaften ausgegliedert. An diesen müssen wiederum die "klassischen" Muttervereine die Mehrheit halten, so die sog. "50+1"-Regel des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Im Rahmen der kürzlich einberufenen DFL-Mitgliederversammlung stimmten die Klubs beider Profiligen mehrheitlich für Antrag des FC St. Pauli, die Verbandsregelung beizubehalten. Dieses Ergebnis erfreut sich des großen Zuspruchs zahlreicher Fußballfans, hatten zuvor doch über 3000 Fanclubs in einer Petition den Erhalt der 50+1-Regel gefordert. Schließlich intendierten die beiden Fußballverbände mit ihrer Einführung einen stabilen sportlichen Wettbewerb zwischen selbstbestimmten Ligateilnehmern, die über die organisatorische Verflechtung zum Mutterverein eine nachhaltige Förderung des Breitensports gewährleisten sollen. Tatsächlich weitet sich der Kreis derer, die für eine Relativierung oder gar eine komplette Aufhebung der allein in Deutschland geltenden 50+1-Regel plädieren, ebenso aus, wie der ihrer Befürwortet. Neben Hannover 96-Investor Martin Kind, der als ihr schärfster Kritiker gilt, äußern auch weite Teile der Fachliteratur zunehmend juristische Bedenken, die insbesondere auf die Vorschriften des europäischen Kartellrechts verweisen. Daneben sieht sich die Regel dem Vorwurf ausgesetzt, gegen die unionsrechtlichen Grundfreiheiten zu verstoßen. Dementsprechend gewährt das Werk einen tieferen Einblick in das Europarecht und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die bisherige Rechtsprechung des EuGH. Es richtet sich jedoch nicht nur an das rechtswissenschaftliche Fachpublikum, sondern gleichermaßen an die breite, interessierte Öffentlichkeit. Insbesondere Fußballfans, die die brandaktuelle Debatte rund um die 50+1-Regel mitverfolgen, wird Aufschluss über ihre juristischen Hintergründe geboten.

  • Kurztext
    • Entgegen des gangigen Sprachgebrauchs sind die meisten deutschen Profifuballklubs nicht mehr als Vereine im rechtlichen Sinne organisiert, sondern als Kapitalgesellschaften ausgegliedert. An diesen mssen wiederum die &quote;klassischen&quote; Muttervereine die Mehrheit halten, so die sog. &quote;50+1&quote;-Regel des Deutschen Fuball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fuball-Liga (DFL). Im Rahmen der krzlich einberufenen DFL-Mitgliederversammlung stimmten die Klubs beider Profiligen mehrheitlich fr Antrag des FC St. Pauli, die Verbandsregelung beizubehalten. Dieses Ergebnis erfreut sich des groen Zuspruchs zahlreicher Fuballfans, hatten zuvor doch ber 3000 Fanclubs in einer Petition den Erhalt der 50+1-Regel gefordert. Schlielich intendierten die beiden Fuballverbnde mit ihrer Einfhrung einen stabilen sportlichen Wettbewerb zwischen selbstbestimmten Ligateilnehmern, die ber die organisatorische Verflechtung zum Mutterverein eine nachhaltige Frderung des Breitensports gewhrleisten sollen. Tatschlich weitet sich der Kreis derer, die fr eine Relativierung oder gar eine komplette Aufhebung der allein in Deutschland geltenden 50+1-Regel pldieren, ebenso aus, wie der ihrer Befrwortet. Neben Hannover 96-Investor Martin Kind, der als ihr schrfster Kritiker gilt, uern auch weite Teile der Fachliteratur zunehmend juristische Bedenken, die insbesondere auf die Vorschriften des europischen Kartellrechts verweisen. Daneben sieht sich die Regel dem Vorwurf ausgesetzt, gegen die unionsrechtlichen Grundfreiheiten zu verstoen. Dementsprechend gewhrt das Werk einen tieferen Einblick in das Europarecht und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die bisherige Rechtsprechung des EuGH. Es richtet sich jedoch nicht nur an das rechtswissenschaftliche Fachpublikum, sondern gleichermaen an die breite, interessierte ffentlichkeit. Insbesondere Fuballfans, die die brandaktuelle Debatte rund um die 50+1-Regel mitverfolgen, wird Aufschluss ber ihre juristischen Hintergrnde geboten.

  • Autorenportrait
    • Michelle Beth ist Studentin an der Hochschule Trier, Standort Umwelt-Campus Birkenfeld, im Masterstudiengang "Unternehmens- und Energierecht" und studentische Hilfskraft am Birkenfelder Institut für Ausbildung und Qualitätssicherung im Insolvenzwesen. Zuvor absolvierte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau und ein Bachelorstudium im "Wirtschafts- und Umweltrecht".
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