Bibliografie

Detailansicht

US Metal 1

US Metal 1
ISBN/EAN: 9783931624019
Umbreit-Nr.: 563014

Sprache: Deutsch
Umfang:
Format in cm: 1.3 x 21 x 14.9
Einband: Keine Angabe

Erschienen am 31.12.1996
€ 14,90
(inklusive MwSt.)
Nicht lieferbar
  • Zusatztext
    • In der vorliegenden Enzyklopädie sind ausschließlich amerikanische Gruppen (plus Kanada) berücksichtigt, deren Gründungszeit bzw. Datum der Erstveröffentlichung grob in die Periode von 1982 bis 1986 fällt. Grundvoraussetzung ist das Vorhandensein mindestens einer eigenständigen Veröffentlichung. Der musikalische Rahmen von "US Metal" ist annähernd durch die landläufigen Begriffe Speed/Thrash Metal (mit seinen späteren Untergattungen Power/Progressive/Death/ Doom/Glam/Epic etc.) abgesteckt. Sowohl zeitlich als auch musikalisch bieten die Sampler-Reihen "US Metal" (obwohl viele darauf vertretene Bands schnell wieder in der Versenkung verschwunden sind) und vor allem "Metal Massacre" eine äußerst geeignete Richtschnur. Die Fülle der Veröffentlichungen verbietet es ganz von selbst, auch nur annähernd von Vollständigkeit sprechen zu wollen. Nur soviel: wir haben uns bemüht! Wir haben uns bemüht, den großen Bands ein ausreichendes Podium einzuräumen und wir haben uns ebenfalls bemüht, den mittleren bis kleinen Bands genügend Platz zur Verfügung zu stellen. Die größte Unvollständigkeit dürfte demnach im Bereich der Privatpressungen liegen, deren Existenz sich oftmals unserer Kenntnis entzog! Diesbezüglich sind wir über jeden Hinweis Eurerseits dankbar. Bei diesem Band handelt es sich, wie dem Titel zu entnehmen ist, lediglich um den ersten Teil einer "US Metal"-Enzyklopädie. Bei der Sichtung des Materials sind wir sehr schnell zu dem Schluß gekommen, daß es unmöglich ist, alle US Metal-Bands in einem einzigen Buch vorzustellen. Der Zeitgeist Anfang der '80er Jahre war Heavy Metal-Musik ein rein englisches Phänomen, die Ôneuen Wilden' wie Iron Maiden, Saxon oder Def Leppard waren als Speerspitze der New Wave of British Heavy Metal angetreten, zusammen mit bereits ihren zweiten Frühling erlebenden Fossilien wie Judas Priest oder Motörhead, die Musikwelt im Sturm zu erobern! Amerika war (nahezu) ein weißer Fleck auf der metallischen Landkarte! Was gab es im Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten zu jener Zeit an harten Bands? Klar; da fällt einem als damaligen Teenie natürlich sofort die Shock-Rock Truppe Kiss ein. Wer denkt denn nicht gerne an die eine oder andere handfeste Schulhofprügelei zwischen "beinharten" AC/DC- und Kiss-Fans zurück (entweder Du mochtest "Highway to Hell" ODER "Dynasty", beides ging einfach nicht)! Doch danach? Van Halen, die mit ihrem famosen '78er Debüt, man denke nur an "Running with the Devil" oder "You really got me", wirklich beeindrucken konnten und somit zu den Helden der amerikanischen Metal-Steinzeit avancierten. Riot veröffentlichten ihre sehr starke Debüt-LP im Jahre 1977, also bereits ein Jahr zuvor. Die Y&T-Vorgängerband Yesterday and Today ist ebenfalls zum harten Spektrum hinzuzurechnen. Der verrückte Jäger Ted Nugent oder der Montrose entsprungene Sammy Hagar sprachen, obwohl sie beide durchaus harte (gitarrenorientierte) Musik spielten, eine etwas andere als die uns interessierende Klientel an (und können deswegen nicht gezählt werden). Ansonsten, eine absolute Diaspora! Es sei denn, man ergötzte sich an (mir den Magen umdrehenden) Weicheiern wie Styx, Foreigner, Angel oder Touch (die doch wahrhaftig in der Presse das eine oder andere Mal als Hardrock/HM tituliert wurden) oder hatte einen Faible für Südstaaten-Rock der härteren Gangart (Blackfoot, Molly Hatchet). Irgendwann im Spätsommer 1981, es wurde langsam zu kühl, um in Maiden ("Killers")- oder Saxon ("Wheels of Steel")-Shirts zu flanieren, brachte dann ein Freund ein recht komisch anmutendes Album mit in die Schule! Der Titel: "U.S. Metal Vol.1" (er hatte das Teil bestimmt nur wegen der krassen Kriegsszene auf dem Cover gekauft, im Kino lief gerade "Steiner Ð das Eiserne Kreuz"!). Hm, in den Staaten gab es also auch HM. Das vergaß ich indes schnell wieder, denn bis auf eine Band namens The Rods (mit dem Song "Gettin' higher") war auf dem teuren US-Import-Album eigentlich nur langweiliges Gitarrengedudel vertreten, da

Lädt …