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Die heilende Kraft

Altindische Wissen und die modernen Naturwissenschaften
ISBN/EAN: 9783932130250
Umbreit-Nr.: 4977295

Sprache: Deutsch
Umfang: 300 S.
Format in cm: 2 x 19.2 x 12.7
Einband: Englische Broschur

Erschienen am 17.08.2018
Auflage: 5/2018
€ 14,90
(inklusive MwSt.)
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  • Zusatztext
    • Ungewöhnliche Heilungen schwerkranker Menschen brachten Dr. med. Deepak Chopra auf die Spur einer uralten Heilmethode. In seinem Buch verbindet er die Erkenntnisse der modernen Molekularbiologie und Vorstellungen der Quantenphysik, integriert sie in die Lehre des Ayurveda, der Wissenschaft vom Leben. Der Geist ist stärker als die Materie - diese schlichte Weisheit bringt uns der Autor näher, indem er die Mechanismen der Entstehung von Krankheiten erklärt und aufzeigt, wie deren rückläufige Entwicklung eingeleitet werden kann. Die Natur hat den menschlichen Körper so erschaffen, dass er alle Medikamente selbst erzeugen kann, und zwar in der richtigen Dosierung und ganz ohne Nebenwirkungen. Wenn wir lernen, die uns innewohnenden selbstheilenden Kräfte zur Entfaltung zu bringen, steht uns das wichtigste und wirkungsvollste Instrument der Heilung zur Verfügung.

  • Kurztext
    • Deepak Chopra verbindet in seinem Buch die Erkenntnisse der modernen Molekularbiologie und Vorstellungen der Quantenphysik, integriert sie in die Lehre des Ayurveda, der Wissenschaft vom Leben. Die Natur hat den menschlichen Körper so erschaffen, dass er alle Medikamente selbst erzeugen kann, und zwar in der richtigen Dosierung und ganz ohne Nebenwirkungen. Wenn wir lernen, die uns innewohnenden selbstheilenden Kräfte zur Entfaltung zu bringen, steht uns das wichtigste und wirkungsvollste Instrument der Heilung zur Verfügung. Dieses Buch zeigt uns den Weg.

  • Autorenportrait
    • Dr. med. Deepak Chopra ist Internist und Endokrinologe sowie Gründer der American Association for Ayurvedic Medicine. Er hielt weltweit Voträge, unter anderem bei der World Health Organization, Genf, bei den Vereinigten Nationen, New York, der Yale University/USA und in Harvard/USA. Er ist Executive Director of the Sharp Institute for Human Potential and Mind/Body Medicine in San Diego, Kalifornien. In seinen zahlreichen Vorträgen und seinen Werken verbindet er östliche Weisheitslehren mit westlicher Wissenschaft. Seine zahlreichen Gesundheits- und Lebenshilfebücher erreichen weltweit Millionen-Auflagen und wurden in mehr als zwei Dutzend Sprachen übersetzt.
  • Leseprobe
    • Eine persönliche Einleitung "Ich habe einen chinesischen Patienten mit Nasenhöhlenkrebs im Endstadium. Sein Gesicht ist schon befallen, und er hat fast die ganze Zeit Schmerzen. Aber da er ebenfalls Arzt ist, meine ich, sollte er hören, was Sie zu sagen haben." Ich nickte über den Tisch hinweg. Ein später Oktobertag in Tokio im Jahre 1987. Ich war in der Klinik eines japanischen Krebsspezialisten zu Besuch, von dem ich hoffte, dass er mir bei der Überprüfung einer neuen medizinischen Theorie helfen könnte. Mich beschäftigte eines der größten medizinischen Geheimnisse: der Heilungsprozess. Worüber mein Gastgeber und ich seit mehr als einer Stunde sprachen, dafür besaß ich damals noch keinen Namen. Erst später fand ich den Begriff Quantenheilung. Wir standen beide auf und machten uns auf den Weg zu den Stationen. Von den Fenstern sah man makellos gepflegte Zen-Gärten. Die Kinder schliefen schon auf ihrer Station, und so gingen wir eine Wele lang schweigend. Schließlich blieb mein Gastgeber vor einem Einzelzimmer stehen und öffnete die Tür. "Dr. Liang, haben Sie ein paar Minuten Zeit?", fragte er. Der Raum lag im Dämmer. Vor uns im Bett lag ein Mann von Mitte Vierzig - etwa so alt wie ich. Müde wandte er den Kopf. Wir drei hatten eines gemeinsam: Wir kamen aus Asien, aus dem Osten, und waren in den Westen gegangen, um uns in der dort praktizierten Medizin ausbilden zu lassen. Mein Gastgeber war Japaner, sein Patient Taiwanese und ich bin Inder von Geburt. Was uns unterschied: Der Mann im Bett würde in einem Monat tot sein. Er war Herzspezialist und vor weniger als einem Jahr war bei ihm ein Nasen-Rachen-Krebs festgestellt worden. Breite Binden verbargen schon sein Gesicht bis fast zu den Augen. Das gegenseitige Vorstellen war ein heikler Moment. Als ich Liang begrüßte, senkte ich meinen Blick nicht - aber er. "Wir sind gekommen, um ein wenig zu plaudern", murmelte der japanische Arzt. "Sind Sie sehr müde?" Der Mann im Bett machte eine höfliche Geste, und wir rückten unsere Stühle heran. Ich begann, die wichtigsten Ideen zu umreißen, die ich meinem Gastgeber schon mitgeteilt hatte. Es ging im Wesentlichen um meine Überzeugung, dass die Heilung in erster Linie nicht ein körperlicher, sondern vielmehr ein geistiger Vorgang ist. Wenn wir Zeugen der Heilung eines gebrochenen Knochens oder der Rückbildung eines bösartigen Tumors werden, so neigen wir als Ärzte dazu, zunächst und vor allem auf die körperlichen Vorgänge zu achten. Doch was wir sehen, ist eher eine Art Bildschirm. Dahinter, so erklärte ich, liege etwas viel Abstrakteres, etwas, das weder gesehen noch berührt werden könne. Und doch sei ich mir dessen sicher, dass hier eine mächtige Kraft wirke, die wir noch nicht erfasst hätten. Ungeachtet aller unserer Bemühungen, den Heilungsprozess anzuregen, wenn er einmal ins Stocken gerät, handelt die Medizin doch voll Unverständnis. Heilung ist etwas Lebendiges, Komplexes und Ganzheitliches. Wir beschäftigen uns damit in unserer eigenen beschränkten Vorstellungswelt, und sie scheint unseren beschränkten Vorstellungen meistens zu entsprechen. Wenn jedoch etwas außerhalb der Norm geschieht, also beispielsweise ein fortgeschrittener Krebs plötzlich und auf unerklärliche Weise zum Stillstand kommt und verschwindet, so ist die medizinische Theorie am Ende. Unser Verständnis und die Wirklichkeit klaffen auseinander. In meiner eigenen Praxis sind verschiedene Krebspatienten vollkommen gesund geworden, nachdem sie zunächst als unheilbar bezeichnet worden waren und man ihnen nur noch wenige Monate zu leben gegeben hatte. Für mich waren das keine Wunder, vielmehr meine ich, dass die Heilungen ein Beweis dafür waren, dass der menschliche Geist tief genug reichen kann, um sogar die nicht greifbaren Muster zu verändern, nach denen unser Körper Gestalt annimmt. Wohlgemerkt, ich spreche vom Geist, nicht vom Verstand.
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